von Harro Rhenius

Bei der am 24.11. stattgefundenen Landesvertreterversammlung wurde der bisherige Landesvorstand von den Delegierten mit großer Mehrheit wiedergewählt.

Dirk Meußer wird auch in den nächsten zwei Jahren die IVL-SH nach außen und innen vertreten und den Verband – trotz der Pandemie – in eine erfolgversprechende Zukunft führen. Unterstützung bekommt er weiterhin von seiner Stellvertreterin Elke Stamm.

Der neuen und weiterentwickelten Satzung stimmten die Delegierten zu und öffneten damit den Weg in eine Zukunft, die die Mitwirkung der Bezirksversammlungen stärkt und den demokratischen Entscheidungsprozessen neue Kraft gibt.

von Harro Rhenius

Kiel: Auch in der zweiten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber eine komplette Blockadehaltung eingenommen: kein Angebot. Entgeltzuwächse aus den vergangenen Jahren genügen ihrer Meinung nach. Ein durchschaubares Spiel auch zulasten der Beamtinnen und Beamten, auf die das Tarifergebnis zu übertragen ist. Am 24. November im Kieler Regierungsviertel werden Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zeigen, was sie davon halten!

Bei unserer Aktion mit Kundgebung, an der Tarifbeschäftigte im Landesdienst (ggf. auch als Warnstreik) sowie Beamtinnen und Beamte im Landes- und Kommunaldienst teilnehmen, wird deutlich werden: Wir lassen nicht zu, dass die Arbeitgeber weiterhin die steigende Inflation und die Bedeutung einer leistungsgerechten sowie wettbewerbsfähigen Bezahlung ignorieren!

Dieses Signal geht von den Fachgewerkscghaften unter dem Dach des dbb schleswig-holstein aus. Ergänzend wird es weiterhin individuelle Aktionen der Fachgewerkschaften geben.

Unsere Forderungen, zu denen eine lineare Anpassung um 5 % (mindestens aber 150 Euro bzw. im Gesundheitswesen 300 Euro) gehört, sind lange bekannt.

Achtung: wer an der Veranstaltung am 24. November teilnehmen möchte, wendet sich bitte an seine Fachgewerkschaft. Nur so können wir einen hygienekompatiblen Umfang und Ablauf der Veranstaltung gewährleisten.

von Harro Rhenius

Belange der Frauen in guten Hände

"Wir werden die aktuellen Interessen der Frauen im öffentlichen Dienst zusammentragen und konsequent vertreten", so die vom dbb Landesfrauenkongress bestätigte Vorsitzende der dbb Landesfrauenvertretung Waltraud Kriege-Weber. Welche Interessen das sind, wurde in einem lebhaften Austausch der Delegierten der dbb Fachgewerkschaften deutlich. Ganz weit vorn steht die Vermeidung von Nachteilen beim beruflichen Werdegang. Es genügt aber nicht, wenn Ansprüche da sind - sie müssen auch transparent sein.

Foto: dbb SH, LFV_Waltraut_2

von Harro Rhenius

Steigende Corona-Fallzahlen: Deutscher Lehrerverband fordert Rückkehr zur Maskenpflicht an Schulen

  • Der Deutsche Lehrerverband fordert angesichts steigender Corona-Fallzahlen bei Kindern und Jugendlichen eine bundesweite Rückkehr zur Maskenpflicht an Schulen.
  • Präsident Heinz-Peter Meidinger hofft zudem auf eine baldige Zulassung und Empfehlung eines Impfstoffs für Fünf- bis Elfjährige.
  • Auch der Deutsche Kinderschutzbund und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte betonen die Wichtigkeit.

 

von Harro Rhenius

Deutlich wurde auf den in den letzten Tagen stattgefundenen Bezirksversammlungen in den IVL-Bezirken, dass das Thema "Arbeitszeit" den Mitgliedern auf den Nägeln brennt. Verschiedene Anträge zu diesem Thema wurden diskutiert.

Der IVL-Vorsitzende, Dirk Meußer,  begrüßt deshalb ausdrücklich, die Intentionen des dbb-sh und verlangt ebenfalls eine Sachdiskussion.

Eine Arbeitszeitreduzierung von 41 auf 40 Stunden zumindest für Beamtinnen und Beamte, die familiäre Herausforderungen (Betreuung von Kindern oder Pflegebedürftigen) stemmen müssen – das sah ein Antrag an den Schleswig-Holsteinischen Landtag vor. Doch die Regierungskoalition aus CDU, Grünen und FDP konnte sich noch nicht einmal dazu durchringen, dieses vom SSW eingebrachte Anliegen auf Antrag der SPD zum Gegenstand einer Ausschussberatung mit der Möglichkeit einer Experten-Anhörung zu machen. „Wir werden die Verweigerung einer Sachdiskussion nicht akzeptieren und die Politik immer wieder mit der nicht mehr zeitgemäßen Arbeitszeitsituation konfrontieren“, versichert dbb Landesbundvorsitzender Kai Tellkamp.

Mehr dazu unter: Jamaika blockt Arbeitszeit-Diskussion