von Harro Rhenius

"Weiße Weihnachten" war in diesem ausgehenden Jahr 2021 kein Wunsch, es war im unserem Land Realität geworden. Glatte Straßen, vereiste Fahrbahnen haben Manchen zum Schlittern gebracht.

Werden wir dieses Schlittern auch bei unseren Politikern in den kommenden Monaten beobachten können? Gerne öffnen vor Wahlen die politischen Kräfte die Geldbörse und geben sich offen und spendierfreudig. Nur was wird davon bei den Kolleginnen und Kollegen ankommen?

Wenn man den derzeitigen Worten und Beiträgen lauscht, wird viel "ich würde ..." verwendet. Besser wäre doch die Verwendung "ich werde ...". Aber das sind Träume und Hoffnungen. Spätestens Ende Mai 2022 wird uns die Realität wieder einholen.

"Honi soit qui mal y pense."

Bleiben Sie gesund und haben Erfolg im weiteren Leben. Man braucht im Leben nicht nur Geld allein, man braucht auch Liebe, Freude und Glück - von allem wünschen wir Ihnen ein Stück.

Ihr IVL-Team

von Dirk Meußer

Der Landesvorsitzende Dirk Meußer erklärt: „Wir sehen zur Zeit keinerlei Veranlassung für eine Verlängerung der Weihnachtsferien oder eine Rückkehr in den Distanzunterricht.“

„Die IVL-SH als Vertretung der Lehrkräfte aller Schulen und Schularten in unserem Land fordert die Verantwortlichen auf, endlich die Lehrkräfte von überbordendem Bürokratismus und fachfremden Aufgaben zu entlasten, um sich den Aufgaben zuzuwenden, für die sie ausgebildet wurden.“, so Meußer.

Eine steigende Zahl von Anforderungen und Verwaltungsaufgaben, die außerhalb der Profession der Lehrerinnen und Lehrer liegen, hat die Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen bereits vor der Pandemie gekennzeichnet. Im Rahmen des Unterrichts unter Pandemiebedingungen überschritten diese Belastungen jedes Maß. Lehrkräfte wollen unterrichten und nicht verwalten.

Wir fordern eine Entlastung der Lehrkräfte von Verwaltungsaufgaben durch die Schaffung neuer, entsprechender Stellen zur Unterstützung.

Die Lehrkräftevertretung IVL-SH fordert weiterhin eine Begrenzung der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte aller Schularten auf maximal 25 Unterrichtsstunden.

Genug ist genug.

 

von Harro Rhenius

  • Landesregierung will Ruheständler im Regen stehen lassen

Nach dem Willen der Landesregierung sollen Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger 14 Monate lang mit keinem Cent aus der Tarifeinigung für die Beschäftigten der Länder profitieren. Das wurde heute in einem kontroversen Gespräch mit Finanzministerin Monika Heinold und dem Chef der Staatskanzlei Dirk Schrödter deutlich. Das ist aus Sicht des dbb sh ein fatales Signal an die Betroffenen, die fast ausnahmslos ihr gesamtes Berufsleben für funktionierende öffentliche Dienstleistungen standen und jetzt wie alle anderen Bürger hohen Inflationsraten ausgesetzt sind. „Der Landtag sollte sich gut überlegen, ob er diese politisch gewollte Klatsche wirklich absegnet“, so dbb Landesbundvorsitzender Kai Tellkamp.

Erheben Sie Ihre Stimme, unterstützen Sie Ihre IVL-SH; schreiben Sie uns und teilen Ihren Unmut uns mit: geschaeftsstelle@ivl-sh.de

 

von Harro Rhenius

Lt. Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
29.11.2021, 11:21 Uhr | dpa, rtr

Bei den Verhandlungen über Gehaltserhöhungen für Länderbeschäftigte wurde eine Einigung erzielt. Zudem wurde eine Corona-Sonderzahlung von 1.300 Euro vereinbart.

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder bekommen 2,8 Prozent mehr Geld und eine steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung von 1.300 Euro. Auszubildende und Studierende erhalten 650 Euro. Darauf haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber in Potsdam verständigt, wie der Beamtenbund dbb und Verdi am Montag mitteilten.

von Harro Rhenius

Das wurde am 24.11. im Kieler Regierungsviertel deutlich, wo gegen die bisherige Verweigerungshaltung der Arbeitgeber in der laufenden Einkommensrunde lautstark protestiert wurde. "Wenn die Arbeitgeber beabsichtigen, ihre Politik im dritten Anlauf am kommenden Wochenende fortzusetzen, dann sollte das hier und jetzt gesagt werden - dann sparen wir uns nämlich Zeit und Reisekosten und können gleich den nächsten Streik vorbereiten", so dbb Landesbundvorsitzender Kai Tellkamp in Richtung der ebenfalls anwesenden Landesfinanzministerin Monika Heinold.