von Harro Rhenius

Kiel, 15. Juni 2022

In der heißen Phase der Koalitionsverhandlungen hat Ministerpräsident Daniel Günther die Tagung des zeitgleich in Kiel tagenden dbb Bundeshauptvorstandes besucht. Dort hat er sich zur Übertragung von Tarifergebnissen auf die Beamtinnen und Beamten bekannt: Das müsse eine Selbstverständlichkeit sein. Das hören wir zwar gerne - jedoch werden nach Überzeugung des dbb schleswig-holstein Selbstverständlichkeiten nicht ausreichen, um aktuelle Probleme zu lösen.

Denn trotz der entsprechenden Praxis in den letzten Jahren sind die Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung unübersehbar. Außerdem musste das Land einräumen, dass die Besoldung nicht mit der Verfassung im Einklang steht. „Die neue Landesregierung wird sich darauf einstellen müssen, dass der noch vor der Landtagswahl erfolgte hastige Korrekturversuch auf den Prüfstand des dbb gestellt wird“, so dbb Landesbundvorsitzender Kai Tellkamp. „Da muss nachgelegt werden, und zwar unabhängig vom Partnereinkommen“ stellte er mit Blick auf die jüngst eingeführte Abhängigkeit einzelner Besoldungsbestandteile von der Unterschreitung bestimmter Einkommensgrenzen der Partner/-innen klar.

 

von Harro Rhenius

Im Mai 2022 wurde für Schleswig-Holstein das Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2022 (BVAnpG 2022) veröffentlicht.

Das Gesetz sieht für seine Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger Anpassungen der Besoldung und Versorgung

  • zum 1. Juni 2022 um 0,6 Prozent und
  • zum 1. Dezember 2022 um 2,8 Prozent vor.

Die neue Besoldungstabelle, gültig zum 1. Juni 2022, steht Ihnen unten zur Verfügung.

Besoldungstabelle Schleswig-Holstein 2022

 

von Harro Rhenius

Wie man so schön sagt "Alle Wege führen nach Rom". Wirklich?

Der diesjährige "Mittlere Schulabschluss" (MSA) ist für die Schülerinnen und Schüler gelaufen. Die Mathematikaufgaben sind gelöst oder fast gelöst worden.  Ein Aufatmen geht durch die Reihen der Schülerinnen und Schüler.

Mitglieder der "Junge IVL" haben die Aufgaben,die das Ministerium vorgegeben hat, analysiert und nach- und durchgerechnet.

Nicht immer wurde das vorgegebene Ziel "Rom" jedoch erreicht. Die Wegebeschreibung nach Rom und damit quasi die Aufgabenstellung, enthielt Fehler. Das wurde von der Gruppe "Junge IVL" festgestellt.

Hier ist die Aufgabe, rechnen Sie nach. Trotz Hinweis, führen Sie bitte die Rechnung durch.

Teilen Sie uns Ihr Ergebnis respektive Ihre Erkenntnis mit. Wir freuen uns.

von Harro Rhenius

BÜNDNIS ÖKONOMISCHE BILDUNG DEUTSCHLAND

Als Teil der Allgemeinbildung ist ökonomische Bildung Voraussetzung für die Entwicklung von Mündigkeit, Urteilsvermögen und Verantwortungsbewusstsein ebenso für das eigene Leben wie für die Gesellschaft. Ökonomische Bildung befähigt zur Bewältigung ökonomisch geprägter Lebenssituationen, ermöglicht eine kompetente Teilhabe an Wirtschaft, Gesellschaft und Politik .

Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass ökonomische Kenntnisse in weiten Teilen der Bevölkerung nicht vorhanden oder nur mangelhaft ausgeprägt sind.

Umso beunruhigender ist, dass Wirtschaftsunterricht in der Schule oftmals zu kurz kommt. Ökonomische Bildung wird entweder in den Wahlpflichtbereich abgedrängt oder im Verbund mit anderen Fächern unterrichtet, wo sie häufig eine untergeordnete Rolle spielt. Aspekte der Finanzbildung und das Einnehmen einer unternehmerischen Perspektive – ergänzend zur Betrachtung des Wirtschaftsgeschehens aus Sicht der Verbraucher und Arbeitnehmer – werden in den meisten Bundesländern an allgemeinbildenden Schulen gar nicht oder nicht
ausreichend im Unterricht berücksichtigt. Auch vom Berufsalltag haben Jugendliche oft falsche Vorstellungen und wissen zu wenig über die Möglichkeiten einer betrieblichen Ausbildung.

Es besteht dringender Handlungsbedarf!

Die IVL-SH als berufsständische und gewerkschaftliche Lehrervertretung in Schleswig-Holstein will das ändern. Wir sind aus diesem Grund Mitglied im "Bündnis ökonomische Bildung" geworden.

Wir wollen engagiert und auch vehement auf die politischen Entscheidungen in diesem Land Einfluss nehmen, um die Idee, die hinter dem Bündnis steht in die Schulen und die Lehrkräfte zu transformieren.

von Harro Rhenius

Die Landtagswahl ist gelaufen. Die CDU ist der eindeutige Wahlsieger.

Ausreden der CDU-Bildungsministerin, Karin Prien:"Mit den GRÜNEN ist das nicht zu machen." haben ihre Gültigkeit verloren. Ein Neuanfang, vor allem in der Bildungspolitik, fordert die IVL-SH.

Lehren aus der Pandemie: Jetzt in gute Bildung investieren!

Die Arbeit an den Schulen in Schleswig-Holstein in der Zeit der Pandemie hat bestehende Defizite verstärkt und die Berechtigung unserer Kernforderungen verdeutlicht.