von Harro Rhenius

28.11.2022 - Spiegel-online

"Viele Bundesländer suchen händeringend nach Lehrern. Die wiederum nehmen gern dort einen Job an, wo der Status als Beamter winkt. Trotzdem hält der Steuerzahlerbund den Status für unnötig.

Der Steuerzahlerbund stellt angesichts knapper Kassen den Beamtenstatus in einigen Bereichen der öffentlichen Verwaltung infrage. »Der Beamtenstatus gehört grundsätzlich auf den Prüfstand. Denn in vielen Bereichen der öffentlichen Verwaltung wurde sehr viel Personal verbeamtet, ohne dass dies zwingend gewesen wäre«, sagte Steuerzahlerpräsident Reiner Holznagel der »Rheinischen Post« vor dem Hintergrund des Gewerkschaftstages des Beamtenbundes dbb, der bis Mittwoch in Berlin stattfindet.

Holznagel sagte: »Im Schul- und Lehrbetrieb ist aus meiner Sicht der Beamtenstatus nicht notwendig.« Die finanziellen Folgen der »Verbeamtungswelle« träfen die Haushalte – vor allem die der Länder, die mit spürbar gestiegenen Pensionslasten zu kämpfen hätten. »Diese Situation wird dadurch verschärft, dass die öffentlichen Haushalte nicht gut auf diese Entwicklung vorbereitet sind, weil nicht genügend Rücklagen gebildet wurden.« Deshalb müsse auch der Beamtenbund auf eine bessere Haushaltspolitik des Bundes und der Länder drängen."

Seitens IVL-SH wird ein klares NEIN zu solchen popolistischen Meinungen geäußert, das betont der Landesvorsitzende Dirk Meußer. Auch der dbb & tarifunion hat sich mehrfach gegen die Abschaffung und Aufweichung des Beamtenstatus bei Lehrkräften gestemmt.

von Harro Rhenius

HERAUSGEBER:
dbb sh Spitzenverband der Fachgewerkschaften und verbände des öffentlichen Dienstes in Schleswig-Holstein
Muhliusstr. 65, 24103 Kiel Tel. 0431.675081 •info@dbbsh.de • www.dbbsh.de


Nie war (wäre) es so wichtig wie in diesem Jahr

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as im öffentlichen Dienst als Sonderzahlung bezeichnete Weihnachtsgeld ist in diesem Jahr mit Blick auf die explodierenden Verbraucherpreise wertvoller denn je. Damit sind aber auch die vorgenommenen Streichungen und Kürzungen schmerzhafter denn je.

von Harro Rhenius

KIEL. Bereits zum siebten Mal hat das Bildungsministerium schleswig-holsteinische Schulen für vorbildliche Berufsorientierung mit dem Berufswahl-SIEGEL-SH ausgezeichnet. Drei Schulen wurden erstmals zertifiziert und drei weitere wurden erfolgreich rezertifiziert. Insgesamt gibt es inzwischen 74 SIEGEL-Schulen in Schleswig-Holstein. 

Bildungsministerin Karin Prien gratulierte den ausgezeichneten Schulen. "Das Berufswahlsiegel steht für die Qualität der Berufsorientierung an unseren weiterführenden Schulen. Zugleich belohnt es das Engagement der Schulen, die sich intensiv um die berufliche Zukunft ihrer Schülerinnen und Schüler bemühen.  

Die Stärke liegt dabei in der engen Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft", sagte sie heute (3. November) in Kiel.

von Harro Rhenius

dbb schleswig-holstein trifft Fraktionsarbeitskreis "Finanzen" der CDU-Landtagsfraktion

  • Foto: Simon Gurinskaite


Am 20.09.2022 nahm Simon Gurinskaite als Vertreter der dbb jugend schleswig-holstein an einem Treffen des dbb schleswig-holsteinisch mit dem Fraktionsarbeitskreis der CDU-Landtagsfraktion teil.

 

von Harro Rhenius

Meidinger: IQB-Studie – Beleg für einen ungebremsten dramatischen Bildungsabsturz

Als Beleg und nicht nur als Warnzeichen für einen sich immer weiter beschleunigenden signifikanten Abschwung von Bildungsqualität und für immer geringere Lernerfolge hat der Präsident des DL, Heinz-Peter Meidinger, den heute veröffentlichten ausführlichen Ergebnisbericht des IQB-Bildungstrend 2021 bei Grundschülern bezeichnet.

Der Verbandsvorsitzend betonte: „Die Bildungspolitik bekommt heute attestiert, dass fast alle Qualitätssteigerungen nach dem PISA-Schock 2000 wieder verloren gegangen sind und ein Ende der Abwärtsbewegung und des Leistungseinbruchs überhaupt noch nicht abzusehen ist. Es ist jetzt höchste Zeit, die Phase der Schönfärberei zu beenden und eine schonungslose Bestandsaufnahme zu machen, als Voraussetzung für effektive Gegensteuerungsmaßnahmen.“

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