Eine Selbstverständlichkeit?

von Harro Rhenius

Passend dazu kündigte der Ministerpräsident an, dass es auch in der neuen Legislaturperiode viel mit dem dbb sh zu besprechen gebe, um eine hinreichende Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu erreichen. Der Fachkräftemangel, der allerdings nicht auf den öffentlichen Dienst begrenzt sei, müsse als zentrales Problem gesehen werden.

Der dbb sh befürchtet, dass es kein Kinderspiel wird, im ausreichenden Umfang öffentliche Mittel für Personalausgaben zu generieren. Die neue Regierungskoalition wird sicherlich noch ganz andere Ausgabenwünsche haben. Dagegen steht die aktuelle Warnung des Landesrechnungshofes vor der erheblichen Verschuldung des Landes Schleswig-Holstein.

Aus Sicht des dbb sh fällt dem Land inzwischen recht heftig auf die Füße, dass überfällige Maßnahmen bislang mit zu wenig Mut angegangen wurden: Nämlich kostspielige Aufgaben auf den Prüfstand zu stellen sowie Verwaltungsabläufe flüssiger zu gestalten. „Das schafft notwendige Spielräume für eine zeitgemäße Personalpolitik, die nicht immer wieder durch Gerichte korrigiert werden muss“, so Tellkamp.

Mitgliederinfo auf der Grundlage dieser Meldung

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