von Harro Rhenius

Harte Kritik an der Kultusministerkonferenz hat der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, geäußert. Er betonte: „Es ist absolut frustrierend: Die Bildungsqualität in Deutschland muss gesichert und verbessert und gleichzeitig eine hohe Vergleichbarkeit angestrebt werden, um den in die Kritik geratenen Bildungsföderalismus auf eine sichere neue Grundlage zu stellen. Trotzdem schaffen es unsere Schulministerinnen und Schulminister Sitzung für Sitzung nicht, dies mit einem Grundsatzbeschluss über einen Bildungsstaatsvertrag in Verbindung mit der Einrichtung des im Koalitionsvertrag vereinbarten nationalen Bildungsrats umzusetzen.“

 

von Dirk Meußer

Schleswig-Holstein gehört zu Absteigern im IQB Ländervergleich!

Wenig überrascht, gleichwohl entsetzt, zeigte sich der Landesvorsitzende der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL-SH) über die Ergebnisse schleswig-holsteinischer Schüler im Leistungsvergleich der Länder (IQB). „Wir haben die verantwortlichen Fehlentwicklungen seit langem kritisiert“, so Dirk Meußer. Die Abwertung der Fächer Biologie, Physik und Chemie zugunsten des Faches Nawi und die Abkehr vom Fachlehrerprinzip wirke anders als vorausgesagt.

von Dirk Meußer

Mit obigem Titel berichten heute die Kieler Nachrichten über einen Trend, der sich schon seit langem abzeichnet. Den Sonntagsreden von der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung folgen keine Taten.

 

von Dirk Meußer

Taschenspielertricks: Zur 100 prozentigen Unterrichtsversorgung in SH
von Dirk Meußer

Trotz einer vom Ministerium verkündeten hundertprozentigen Unterrichtsversorgung reiben sich viele Kollegen und Eltern beim Blick auf die Vertretungslehrpläne verwundert die Augen. Tatsächlich basieren diese Zahlen nur auf der Zahl der jeweils (theoretisch) vorhandenen Lehrerstellen. Nicht erfasst werden Stunden, die wegen Erkrankung ausfallen, Vertretungsunterricht oder die völlig sinnfreien EVA Stunden, in denen Kinder unbeaufsichtigt Aufgaben bearbeiten sollen.

 

von Harro Rhenius

Unter starker Beteiligung der dbb Fachgewerkschaften DStG und Komba fand in Anwesenheit von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), Finanzministerin Monika Heinold (GRÜNE) und Sozialminister Dr. Heiner Garg (FDP) eine kraftvolle Demonstration gegen die bekanntgewordenen Pläne der Landesregierung zur Besoldungsstrukturreform statt.

Auch die IVL-SH war mit einer kleinen aber lautstarken Gruppe vertreten.