von Dirk Meußer

Zum Vorstoß der SPD zur Schaffung „echter“ Lernmittelfreiheit in Schleswig-Holstein äußert sich der IVL-Vorsitzende Dirk Meußer:

„Die Lernmittelfreiheit ist sicher nicht das drängendste Problem an den Grund- und Gemeinschaftsschulen. Wenn sich das Land zukünftig stärker finanziell beteiligen möchte, um einer echten Lernmittelfreiheit näher zu kommen, begrüßen wir das.

 

von Harro Rhenius

Der Starttermin der Sommerferien in den einzelnen Bundesländern steht in der massiven Kritik und wird in der KMK kontrovers diskutiert. Bayern ist nicht bereit, sich an der Diskussion der Verschiebung zu beteiligen.

Markus Söder (CSU): „Wir bleiben bei unseren Ferienterminen. Das hat sich so bewährt und das ist in der bayerischen Kultur fest verankert.

Zur Erinnerung: In den fünfziger und sechziger Jahren wurde der bayerische Sonderweg damit begründet, dass die Kinder in z.B. Niederbayern – einer Gegend mit viel Landwirtschaft - im Spätsommer bei der Ernte helfen sollten

Quelle: Passauer Neue Presse vom 04.01.2020

von Harro Rhenius

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hält die Quereinsteiger-Praxis der Bundesländer für gescheitert. Im Interview mit WELT sagte er: „Innerhalb von zwei Wochen Uni-Absolventen, die noch nie etwas von Pädagogik und Didaktik gehört haben, per Crashkurs zur Grundschullehrkraft auszubilden, das ist doch absurd.“

von Dirk Meußer

Die Ergebnisse der landesweiten Datenbank über Gewalt an Schulen in Schleswig-Holstein sind wenig überraschend, aber dennoch erschreckend. 72,5 % aller gemeldeten Vorfälle kamen aus Gemeinschaftsschulen, obwohl nur ein Viertel der Schüler dort beschult werden. „Es ist der Ministerin hoch anzurechnen, dass die Kultur des Wegsehens ein Ende findet“, so der Landesvorsitzende Dirk Meußer.

 

von Harro Rhenius

In den Zeitschriften des Zeitschriftenverbund „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ war am 04.12.2019 zu lesen: "Die Pisa-Studie zeigt: Deutschland liegt mit seinen Ergebnissen zwar leicht über dem OECD-Durchschnitt, findet aber keinen Anschluss an die Spitzenreiter.“

Weiter heißt es u.a. „Der Abstand zu Pisa-Spitzenreitern in Asien (vier chinesische Provinzen und Singapur) und Europa bleibt groß. Gemessen daran sind die deutschen Ergebnisse Mittelmaß.“

Bei allem Verständnis ist doch eine gewisse Wertig- und Nachhaltigkeit bei der redaktionellen Analyse zu vermissen. Können diese angeblichen Spitzenreiter überhaupt eine Vorbildfunktion ausüben?