von Harro Rhenius

Deutlich wurde auf den in den letzten Tagen stattgefundenen Bezirksversammlungen in den IVL-Bezirken, dass das Thema "Arbeitszeit" den Mitgliedern auf den Nägeln brennt. Verschiedene Anträge zu diesem Thema wurden diskutiert.

Der IVL-Vorsitzende, Dirk Meußer,  begrüßt deshalb ausdrücklich, die Intentionen des dbb-sh und verlangt ebenfalls eine Sachdiskussion.

Eine Arbeitszeitreduzierung von 41 auf 40 Stunden zumindest für Beamtinnen und Beamte, die familiäre Herausforderungen (Betreuung von Kindern oder Pflegebedürftigen) stemmen müssen – das sah ein Antrag an den Schleswig-Holsteinischen Landtag vor. Doch die Regierungskoalition aus CDU, Grünen und FDP konnte sich noch nicht einmal dazu durchringen, dieses vom SSW eingebrachte Anliegen auf Antrag der SPD zum Gegenstand einer Ausschussberatung mit der Möglichkeit einer Experten-Anhörung zu machen. „Wir werden die Verweigerung einer Sachdiskussion nicht akzeptieren und die Politik immer wieder mit der nicht mehr zeitgemäßen Arbeitszeitsituation konfrontieren“, versichert dbb Landesbundvorsitzender Kai Tellkamp.

Mehr dazu unter: Jamaika blockt Arbeitszeit-Diskussion

von Harro Rhenius


dbb Bundeshauptvorstand verabschiedet Resolution

September 2021

Der dbb hat seine klare Absage an eine wie auch immer modellierte Einheitsversicherung im Gesundheitssystem bekräftigt und warnt vor ideologischen Neiddebatten.

„Die Idee der so genannten ‚Bürgerversicherung‘ wird nicht besser – auch wenn man sie wie SPD, Grüne und Linke seit Jahren und derzeit natürlich auch im Bundestagswahlkampf in Leierkasten-Manier wieder und wieder aufs Tapet bringt“, stellte dbb Chef Ulrich Silberbach vor dem dbb Bundeshauptvorstand am 14. September 2021 in Dortmund klar. „Das Letzte, was dieses Land jetzt braucht, sind eine ideologische Neiddebatte zwischen gesetzlich und privat Versicherten und ein neues monströses Sicherungssystem, das nichts besser, sondern vieles schlechter macht“, so der dbb Bundesvorsitzende. Einer Zwangseinheitsversicherung stelle sich der dbb daher auch weiterhin ganz entschieden entgegen.

von Harro Rhenius

09. September 2021 - eine Information des ddb-SH


dbb Landesbeirat:

Finanzministerin Monika Heinold konnte die Delegierten der dbb Fachgewerkschaften nicht von den vorgesehenen Maßnahmen überzeugen, mit denen die Besoldung in Schleswig-Holstein verfassungskonform ausgestaltet werden soll. Der dbb sh bezweifelt, dass dies gelingt: Da finanzielle Besserstellungen nahezu ausschließlich auf bestimmte Familienkonstellationen begrenzt werden sollen, wird das Abstandsgebot ausgehebelt und das Leistungsprinzip ad absurdum geführt.

 

von Harro Rhenius


Veröffentlicht am 24. August 2021

von Harro Rhenius

Kiel, 18.08.2021

Mit einem eigenen Schild zeigen die 9 Modellschulen jetzt deutlich: Hier wird friesisch gelernt.

Auch die Friesisch-Schulen haben seit August dieses Jahres ihr eigenes Schild. So können Sie schon nach außen hin deutlich machen können „We snååke frasch“. Stellvertretend für alle Schulen im Land, in denen Friesisch unterrichtet wird, erhielt die Nis-Albrecht-Johannsen-Schule in Risum-Lindholm aus den Händen der Staatssekretärin im Bildungsministerium Dr. Dorit Stenke das Schild sowie die Datei für ein digitales Logo zur Verwendung auf der Homepage. „Die Modellschulen Friesisch werden für ihren vorbildlichen Friesischunterricht und das große - teilweise in jahrzehntelange - Engagement für gelebte Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt in Schleswig-Holstein ausgezeichnet“, sagte Stenke bei der feierlichen Auszeichnung.


Quelle: PM des Bildungsministerium