Logo IVL 90IVL zur kritischen Zustandsbeschreibung der Kieler Schulleiter – „Klima der Angst“

Mit großem Befremden musste die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) zur Kenntnis nehmen, dass die mutige Zustandsbeschreibung der Schulleiter der sogenannten Brennpunktschulen in Kiel keine Unterstützung, sondern Zurechtweisungen und Drohungen seitens des Schulamtes zur Folge hatte.

Als wenig überraschend bezeichnete die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius die Zustände selbst. „Nicht nur an sogenannten Brennpunktschulen haben sich die Probleme durch die Abschaffung des Leistungsprinzips und der Degradierung der Lehrer zum Lernbegleiter deutlich verschärft. Es reicht nicht aus, weitere Lehrkräfte im Rahmen eines Bildungsbonus auf Kosten anderer Schulen in diesem System zu verheizen.”

In dem zunehmend schwierigen Umfeld brauchen gerade die Schulleitungen jede nur mögliche Unterstützung. Die Äußerungen der Bildungsministerin Karin Prien, dass es derartige Zurechtweisungen nicht gegeben habe, lässt die Schulleiter als Lügner erscheinen. „Fürsorgepflicht sieht anders aus”, betont Grete Rhenius und appelliert an Ministerin Prien, alles dafür zu tun, das seit Jahren herrschende „Klima der Angst“ in den Schulen im Land zu beseitigen.

V.i.S.d.P. IVL-SH

Tade Peetz, Pressereferent                                                                     Heikendorf, 5. Februar 2018

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