logo IVL 70Landesvertreterversammlung und Bildungskongress der IVL: Lehrkräfte fordern Notenzeugnisse, abschlussbezogene Klassen und stellen sich an die Seite der Schulträger beim IT-Ausbau

Die Landesvertreterversammlung der Interessenvertretung der Lehrkräfte (IVL) hat am Mittwoch, 29. März 2017, bei ihrer Tagung im Hotel Kieler Kaufmann ihre Landesvorsitzende Grete Rhenius und den Pressereferenten Tade Peetz einstimmig bestätigt. Neu im Landesvorstand ist der stellvertretende Landesvorsitzende Dirk Meußer, der als weiterer Stellvertreter neben Peetz ins Vorstandsteam aufgenommen wurde. Karen Osnabrügge löst die langjährige Schriftführerin Susanne Suhr ab, die nicht wieder zur Wahl angetreten war. Elke Pries-Hoffmann bleibt die Frauenvertreterin des Verbandes.

Inhaltlich wurden folgende Schwerpunkte gesetzt: Die IVL fordert die Rückkehr zu Notenzeugnissen in allen weiterführenden Schulen, Ungleichbehandlungen von Gemeinschaftsschulen und Gymnasien in diesem Bereich seien durch nichts zu rechtfertigen.

Weiter sollen in den Gemeinschaftsschulen wieder abschlussbezogene Klassen eingerichtet werden. Die durch die CDU eröffnete Strukturfrage in den Gymnasien müsse auch wieder Bewegung in das Modell Gemeinschaftsschule bringen und Fehler der Vergangenheit müssten auch in dieser Schulart korrigiert werden.

Die IVL fordert zudem das Land auf, die Schulträger finanziell so auszustatten, dass jede Schule mit einem Glasfaser-Breitbandanschluss und leistungsfähigem WLAN ausgestattet wird. Über Medienentwicklungspläne soll die Ausstattung der Schulen reibungsfrei mit den Schulträgern koordiniert werden.

Beim anschließenden Bildungskongress führte Dr. Matthias Burchardt (Universitatis Coloniensis) mit einem Kurzreferat in die anschließend von ihm und der Landesvorsitzenden Grete Rhenius moderierten Podiumsdiskussion mit dem stellv. CDU-Landesvorsitzenden Tobias Loose, dem bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Martin Habersaat, Ines Strehlau von den Grünen und Anita Klahn, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion ein. Aufbauend auf den „Wahlprüfsteinen 2017", die den Parteivorsitzenden übersandt wurden, wurden Wahlaussagen und Statements zur Bildungspolitik in diesem Lande auf den Prüfstand gestellt und hinterfragt.

V.i.S.d.P. IVL-SH

Tade Peetz, Pressereferent                                                                                                                           Heikendorf, 30. März 2017

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