aktuelle Themen


IVL zum Jamaika-Koalitionsvertrag: 6 Zeilen für 162 Gemeinschaftsschulen: „Ein unerwartet enttäuschendes Ergebnis.
16.06.2017

Ganze sechs Zeilen widmet der Koalitionsvertrag der Jamaika-Partner dem Thema Gemeinschaftsschule. Und selbst in diesen 46 Wörtern sind die bildungspolitischen Konturen von CDU und FDP nur schwer zu erkennen:

Gemeinschaftsschule – Ort des gemeinsamen Lernens

Gemeinschaftsschulen zeichnet der Ansatz des gemeinsamen Lernens aus. Auf Basis der KMK-Vereinbarungen können Gemeinschaftsschulen eigenständig über die Form der Differenzierung (äußere und innere Differenzierung) entscheiden. Wir werden ihnen ermöglichen, in den Klassen sieben bis zehn die naturwissenschaftlichen Fächer gesondert zu unterrichten.

„Der erste Eindruck ist enttäuschend“, stellt die Vorsitzende der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) Grete Rhenius dazu fest.

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Empfehlung des Landesrechnungshofes offenbart völlige Unkenntnis der schulischen Wirklichkeit
05.06.2017

Mit ungläubigem Kopfschütteln nimmt die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) die Pressemitteilung „Mehr Unterricht durch optimierten Lehrkräfteeinsatz“ des Landesrechnungshofes (LRH) vom 2. Juni 2017 zur Kenntnis.

Dort heißt es, „ein bedeutsamer Anteil der Arbeitszeit von Lehrkräften wird nicht direkt für Unterricht verwendet. Verantwortlich dafür sind insbesondere Stundenreduzierungen, die Lehrerinnen und Lehrer erhalten, sei es aus Altersgründen, sei es, um andere Aufgaben zu erledigen.“

„Das bedeutet im Klartext, dass diejenigen, die sich über das Kerngeschäft der Lehrkräfte hinaus z.T. über Jahre über jedes Normalmaß hinaus in den Schulen engagiert haben, die einzige Form der Anerkennung  und des symbolischen Ausgleichs dafür genommen werden soll“, so die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius.

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IVL zu den Jamaika-Sondierungen in Schleswig-Holstein:
Die Gemeinschaftsschulen nicht vergessen!

22.05.2017

Die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) appelliert an die Gesprächspartner von CDU, FDP und Grünen, die vielfach geäußerten Nöte der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Lehrkräfte an den Gemeinschaftsschulen im Land während ihrer Sondierungen ernstzunehmen. Die jeweiligen Bildungsverantwortlichen in Schleswig-Holstein (SPD) und in Nordrhein-Westfalen (Grüne) hatten in den zurückliegenden Landtagswahlen auch wegen ihrer Schulpolitik schwere Schlappen hinnehmen müssen.

„Ein ,Weiter so’ an den Gemeinschaftsschulen kann es nicht geben - die bürgerlichen Parteien dürfen die Verantwortung für das Thema ,Äußere Differenzierung’ und Inklusion nicht aus dem Auge verlieren, indem sie lediglich für eine Wahlfreiheit der Schulen plädieren“, so die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius.

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Jetzt einfach mitmachen
21.05.2017

Die große Mitglieder-Werbeaktion 2017 der IVL-SH.

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Jetzt die Bildungsqualität steigern: IVL gratuliert zum Wahlsieg der CDU
08.05.2017

Die Interessenvertretung der Lehrkräfte Schleswig-Holstein (IVL) gratuliert Daniel Günther zu einem überzeugenden Wahlsieg der CDU bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein. Es waren vor allem bildungspolitische Inhalte, die diese Wahl entschieden haben.

Die Landesvorsitzende Grete Rhenius wünscht Daniel Günther viel Tatkraft bei seinem Vorhaben, die Qualität der Bildung in den Schulen zu steigern. Ein Schlüssel hierbei sei die Abkehr vom verpflichtenden Prinzip des gemeinsamen Lernens an den Gemeinschaftsschulen. Die CDU habe sich klar dafür ausgesprochen, den Schulen die Möglichkeit eines außendifferenzierten Unterrichtes bis hin zu abschlussbezogenen Klassen zu geben.

„Wir begrüßen dies und vertrauen auf die Umsetzung dieses Vorhabens in einer künftigen Regierungsverantwortung. Die IVL steht jederzeit zu einem Dialog bereit, um diese Ziele gemeinsam zu erreichen“, erklärte die Vorsitzende Rhenius.

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NDR-Info: Was soll die Schule vermitteln?
27.04.2017

In der Sendung "Redezeit" stellte sich die IVL-Vorsitzende Grete Rhenius und weitere Experten den Fragen der Hörer.

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IVL-Magazin 1/2017
18.04.2017

Das IVL Magazin ist in Druck gegangen. Es wird in den nächsten Tagen in den Briefkästen stecken. Sie können es aber bereits heute lesen und wenn Sie mögen, herunterladen. Ich hoffe, es findet Ihr Interesse. Wenn es Ihnen gefällt, erzählen Sie es Anderen, sollte es Ihnen nicht gefallen, sagen Sie es mir.

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IVL zur CDU-Anfrage zu den identischen Übungs- und Testaufgaben bei VERA 8: Den „Schwarzen Peter“ an die Schulleitungen weiterzugeben und ein realitätsferne Windungen sind nicht zielführend!
04.04.2017

Als „wenig hilfreich“ bezeichnet die Landesvorsitzende der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) die Antwort des Ministeriums für Schule und Berufsbildung die Beantwortung der kleinen Anfrage der Abgeordneten Heike Franzen (CDU) zu den identischen Übungs- und Testaufgaben beim Vergleichstest VERA 8 im Fach Deutsch. Die IVL hatte die Validität der Ergebnisse in Frage gestellt.

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Landesvertreterversammlung und Bildungskongress der IVL: Lehrkräfte fordern Notenzeugnisse, abschlussbezogene Klassen
31.03.2017

Die Landesvertreterversammlung der Interessenvertretung der Lehrkräfte (IVL) hat am Mittwoch, 29. März 2017, bei ihrer Tagung im Hotel Kieler Kaufmann ihre Landesvorsitzende Grete Rhenius und den Pressereferenten Tade Peetz einstimmig bestätigt. Neu im Landesvorstand ist der stellvertretende Landesvorsitzende Dirk Meußer, der als weiterer Stellvertreter neben Peetz ins Vorstandsteam aufgenommen wurde. Karen Osnabrügge löst die langjährige Schriftführerin Susanne Suhr ab, die nicht wieder zur Wahl angetreten war. Elke Pries-Hoffmann bleibt die Frauenvertreterin des Verbandes.

Inhaltlich wurden folgende Schwerpunkte gesetzt: Die IVL fordert die Rückkehr zu Notenzeugnissen in allen weiterführenden Schulen, Ungleichbehandlungen von Gemeinschaftsschulen und Gymnasien in diesem Bereich seien durch nichts zu rechtfertigen.

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IVL zu VERA 8: Welchen Wert haben Vergleichsarbeiten, deren Aufgaben vorab bekannt sind?
14.03.2017

Die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) zweifelt die Validität der diesjährigen Vergleichsarbeiten, kurz: VERA, erheblich an.
Laut Veröffentlichung der schleswig-holsteinischen Landesregierung sei VERA ein Instrument der Schul- und Unterrichtsentwicklung, das sich auch als Gesprächsanlass für eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler eigne. Die zentralen Vergleichsarbeiten im 8. Jahrgang werden in weiterführenden Schulen aller Bundesländer geschrieben. Den Schwerpunkt bilden dabei die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch.
„Uns erreichen mehrere Rückmeldungen von Lehrkräften, die bei den diesjährigen VERA-Arbeiten des 8. Jahrgangs im Fach Deutsch Aufgaben aus dem offiziellen Aufgabenpool der VERA-Internetseite, dem so genannten Aufgabenbrowser, mit ihrer Klasse geübt haben und dann am Tage der Erhebung feststellten, dass die Testaufgaben mit den Übungen identisch sind. Die komplette Lösung der landesweiten Vergleichsarbeiten stand seit dem ersten Tag des Schreibzeitraumes im Netz“, so die Landesvorsitzende der IVL, Grete Rhenius.
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Bildungsdämmerung im Land der Horizonte
07.03.2017

Das Motto unseres 7. Bildungskongresses am 29.03. im Hotel "Kieler Kaufmann" in Kiel.
Haben wir in der Bildung noch Horizonte? Nachdem in Schleswig-Holstein die Horizonte aufgegeben wurden, stellen wir an Politiker unbequeme aber faire Fragen. Wir wollen Antworten. Wir wollen Perspektiven für die Bildung in diesem Land sehen. Werden wir gehört? Oder feiert die Ideologie wieder Urstände?

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Tarifabschluss geschafft
17.02.2017

Der dbb sh begrüßt die Tarifeinigung in der Einkommensrunde der Länder. Der – auch in Schleswig-Holstein aufgebaute – Druck des dbb und seiner Fachgewerkschaften hat gefruchtet. Doch der Druck wird erst dann heruntergefahren, wenn die Übertragung des Tarifabschlusses auf die Landes- und Kommunalbeamtinnen und –beamten erfolgt ist. Die Landesregierung ist jetzt gefordert, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Aus unserer Info (Download hier) ergeben sich die wichtigsten Fakten.


Gewalt in der Schule
09.02.1017

Ein erschreckendes Phänomen ist in unsere Schule eingezogen - Gewalt. Nicht nur in den Zeitungen Schleswig-Holsteins mehren sich in den letzten Monaten Meldungen über Gewalt in den Schulen und gegen Lehrkräfte. Während eine öffentliche Diskussion über Gewalt gegen z.B. Polizisten geführt wird und der Gesetzgeber aktiv wird, ist Gewalt in der Schule insbesondere gegen Lehrerinnen und Lehrer häufig ein Tabuthema.

Für Schulleiter ist es unangenehm, schadet es doch der Schule. Für die Schulaufsichtsbehörden ist es ebenfalls unangenehm. Es wird beschwichtig und beruhigt. Die Betroffenen bleiben häufig allein.
Schreiben Sie uns, listen Sie Vorfälle auf. Wir wollen das Tabu durchbrechen.

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