aktuelle Themen

 

Logo IVL 90IVL zur kritischen Zustandsbeschreibung der Kieler Schulleiter – „Klima der Angst“
05.02.2018

Mit großem Befremden musste die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) zur Kenntnis nehmen, dass die mutige Zustandsbeschreibung der Schulleiter der sogenannten Brennpunktschulen in Kiel keine Unterstützung, sondern Zurechtweisungen und Drohungen seitens des Schulamtes zur Folge hatte.

Als wenig überraschend bezeichnete die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius die Zustände selbst. „Nicht nur an sogenannten Brennpunktschulen haben sich die Probleme durch die Abschaffung des Leistungsprinzips und der Degradierung der Lehrer zum Lernbegleiter deutlich verschärft. Es reicht nicht aus, weitere Lehrkräfte im Rahmen eines Bildungsbonus auf Kosten anderer Schulen in diesem System zu verheizen.”

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Logo IVLIVL zum Streikverbot für Beamte: Wer Beamte zum Streik animiert, handelt unverantwortlich!
22.01.2018

„Es ist gleich in mehrerlei Hinsicht unverantwortlich, wenn eine Gewerkschaft wie die GEW ihre verbeamteten Mitglieder zum Streik animiert und wenn dienstrechtliche Konsequenzen drohen, Rechtsschutz gewährt“, kommentiert die Landesvorsitzende der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) die momentane Diskussion um das Streikverbot für Beamte.

Aus Sicht der IVL ist die Vermittlung von Schulbildung ganz eindeutig eine hoheitliche Aufgabe unseres Staatswesens. „Gerade die von der GEW so häufig geforderte ,Bildungsgerechtigkeit‘ kann doch wohl kaum durch wochenlang geschlossene Schulen erreicht werden“, so Rhenius.

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Abschlusspapier zu den Sondierungsgesprächen CDU/CSU-SPD
12.01.2018

Das wichtige Papier zum Abschluss der Sondierungsgespräche CDU/CSU-SPD, das Sie vielleicht noch nicht kennen. 

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Logo IVLGemeinschaftsschule: Nach 10 Jahren Schulreform wird es Zeit für eine Qualitätsüberprüfung
03.01.2018

Die seit 2007 in Schleswig-Holstein in Gang gesetzten Schulstrukturreformen hin zu einem Zwei-Säulen-Modell haben aus Sicht der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) vor allem an den Gemeinschaftsschulen erhebliche Verschleißerscheinungen beim Qualitätsstandard und bei den Lehrkräften hinterlassen.

„Deshalb kann es ein ,Laufenlassen’ nach unserer Auffassung nicht geben“, so die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius, „das Versprechen nach einer besseren Bildung für alle bedarf einer Überprüfung.“

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TannenzweiugWeihnachtswünsche und -grüße 2017
23.12.2017

Weihnachtszeit ist die Zeit der Weihnachtslieder, der christlichen Weihnachtslieder. Wenn in den Schulen, Kindergärten und Senioreneinrichtungen Weihnachtslieder erklingen, ist das ein Ausdruck von Freude und auch Zusammengehörigkeit.
Nicht immer gelingt es uns, diese Zusammengehörigkeit umzusetzen, Ausgrenzungen und oft Ablehnungen sind die Folge. Das sollte und dürfte in unserer Gesellschaft nicht toleriert werden.
Unser Weihnachtswunsch steht unter dem Motto "Was tun". Wir, wollen was tun, für unsere Mitglieder, aber auch für die Schülerinnen und Schüler, die uns als Lehrkräfte anvertraut wurden. Wir wollen was tun für Bildungsqualität und Bildungsbewußtsein.

Machen Sie mit, helfen Sie uns bei "Was tun." Das ist unser Wunsch für 2018.
Ihnen wünsche wir ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest.
Ihre IVL-SH


Wenn Lehrer Angst vor Schülern haben
Saarbrücken 12.12.2017

Das Kollegium der "Gemeinschaftschule Bruchwiese" schildert in einem Brandbrief, der bereits im Juni an den Bildungsminister (SPD) des Saarlandes gesandt wurde, die unhaltbaren Zustände an der Schule. Dieser Brandbrief blieb zunächst unbeachtet. Eine Reaktion erfolgte mit erheblicher zeitlicher Verspätung. Und wie war sie, die Reaktion? Für das Ministerium beschämend.

Der Brief wurde von den Mitgliedern des Kollegium der Bruchwiesenschule in Saarbrücken unterschrieben. Zu den Unterzeichnerinnen gehört auch die Vorsitzende des VRB Saarland, Karen Claasen.
Inzwischen gibt es einen weiteren "Brandbrief". Diesmal kommt er von der Gemeinschaftsschule Dudweiler - Saarbrücken.

Saarbrückener Zeitung vom 12.12.2017
Der Spiegel vom 15.12.2017
RTL-News
Saarland Online vom 12.12.2017

Und bei uns, im wahren, im "echten Norden"? Wie sieht es hier an den Schulen aus?
Unter dem Motto "Was tun!" ruft der Vorstand der IVL-SH Kolleginnen und Kollegen auf, den Alltag in ihren Schulen zu schildern.
Senden Sie uns Ihre Erfahrung, Ihre Erlebnisse, wir versprechen die Anonymität zu wahren. Veröffentlichungen werden nur mit ausdrücklicher Genehmigung des jeweiligen Briefschreibers und nach entsprechender Rücksprache erfolgen.
Senden Sie Ihr Mail direkt an die Vorsitzende, Grete Rhenius. Die Adresse finden Sie hier auf unserer Homepage.


G 9 bietet Chance für eine Rückkehr zum Leistungsprinzip
Presseerklärung des Wirtschaftsrates der CDU in SH vom 29.11.2017

Wirtschaftsrat: Durchlässigkeit zwischen Schularten in alle Richtungen stärken

Angesichts der weitgehend flächendeckenden Rückkehr der Gymnasien zu G 9 in Schleswig-Holstein empfiehlt Dr. Christian von Boetticher als Landesvorsitzender des Wirtschaftsrates der CDU e.V., das Leistungsprinzip wieder zum bestimmenden Element unseres Schulsystems zu erheben: „Jetzt besteht die Chance, wieder zum bewährten Erfolgsmaßstab eines akademischen Leistungsprinzips in unseren Schulen zurückzukehren. Die Wahl zu einer weiterführenden Schule darf keinem Automatismus folgen und wird auch nicht vererbt, sondern die Berechtigung zur Aufnahme in ein Gymnasium sei von jedem Schüler nachzuweisen.“

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IVL zum taz-Interview der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Karin Prien: Heterogenität kann nur durch Differenzierung begegnet werden!
30.10.2017

Die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) kritisiert die Aussagen der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Karin Prien in ihrem taz-Interview vom 27.10.’17 zu den inhaltlichen und strukturellen Ausrichtungen der Gemeinschaftsschulen und Gymnasien. Beide Schularten sollten ihre Profile stärker herausstellen und wörtlich: „Die Gymnasien haben eine gute wissenschaftliche Expertise und bereiten ausschließlich auf das Abitur vor. Die Gemeinschaftsschulen arbeiten auch daran und haben zudem hervorragende pädagogische Konzepte für heterogene Schülerschaften. Mit G9 machen wir beide Schularten stark.“

Dazu die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius: „Die ,hervorragenden Konzepte für heterogene Schülerschaften’ möchte ich sehen. Die Kolleginnen und Kollegen verzweifeln reihenweise an eben dieser Heterogenität; sie werden krank, gehen so früh wie möglich, auch unter finanziellem Verzicht, in Pension oder Rente.“

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Programmieren lernen in der Grundschule
30.10.2017

„Ich finde es richtig, schon Grundschüler spielerisch an das Thema Programmieren heranzuführen“, sagt die Kieler Bildungsministerin Karin Prien (CDU).

Bereits Grundschüler sollen so nach Auskunft aus dem Kieler Bildungsministerium an die digitale Welt herangeführt werden. "Wer ist denn dafür qualifiziert" fragt die IVL-Vorsitzende Grete Rhenius. Das Fach "Informatik" wird bislang in der Ausbildung der Grundschullehrer nicht angeboten. "Gerade die fach- und altersgerechte Heranführung an dieses Thema", so Grete Rhenius, " ist von eminenter Wichtigkeit für den Einstieg in die Welt der digitalen Lehr- und Lernmittel und damit für das Verständnis digitaler Kommunikationsmittel."


WARNUNG
11.10.2017

Offensichtlich greift im Augenblick eine besonders fiese Masche um sich. Seit Tagen erhalte ich Mails, mit der Absenderkennung Grundschule in unserem Land zu sein. Als jeweilige Anlage ist eine doc-Datei eingebunden.

Es wird der Hinweis auf eine beigefügte angebliche Rechnung gegeben. Offensichtlich werden als Empfänger Lehrerinnen und Lehrer ausgespäht. Zweifelsfrei enthält dieser Anhang dann gefährliche Inhalte.

Wir wählen diesen Weg, um Kolleginnen und Kollegen ausdrücklich und auch nachdrücklich zu warnen, diese Mails zu öffnen.

Unter z.B. "Thunderbird" haben Sie die Möglichkeit den Quelltext solcher Mails zu lesen (Ansicht/Nachrichtenquelltext) ohne den Anhang zu öffnen.

Hier das Beispiel eines solchen Quelltextes (gekürzt), das angeblich von der Grundschule in Schwarzenbek stammt.

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Die Digitalillusion
FAZ, 18.09.2017
Drei Studien erwecken den Eindruck, als lasse sich Lernen durch digitale Medien revolutionieren / Von Heike Schmoll

BERLIN, 17. September Es scheint so, als hinge die gesamte Zukunft der schulischen Bildung daran, ob digitale Medien in den Schulen zur Selbstverständlichkeit werden. Jedenfalls legen das zwei Studien und das Bildungsbarometer des ifo-Instituts nahe. Die Schulen sollten die Digitalisierung vorantreiben, finden laut ifo-Umfrage 63 Prozent der über 4000 repräsentativ befragten Deutschen; sie halten es für richtig, 30 Prozent der Unterrichtszeit für das selbständige Arbeiten am Computer zu nutzen. Vor zwei Jahren waren erst 48 Prozent dafür. Einheitliche Abschlussprüfungen beim Haupt- und Realschulabschluss, sowie beim Abitur wünscht sich eine überwältigende Mehrheit, 75 Prozent sprechen sich außerdem dafür aus, Bildungsreformen zunächst in kleinem Rahmen zu testen, bevor sie flächendeckend eingeführt werden.

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Das Popitzsche Gesetz
20.09.2017

Sie kennen das "Popitzsche Gesetzt" noch nicht? Gerade bei der zur Zeit von manchen Politikern und Standesvertretern geführten Diskussion um das so genannte "Kooperationsverbot" in der Bildungspolitik, spielt dieses Gesetz eine bedeutende Rolle. Angeblich gibt es ein Verbot der Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Bildungspolitik. Im Grundgesetz ist ein solches Verbot jedoch nicht verankert. Dort wird nur geregelt, welche Ebenen für die Bildungspolitik zuständig sind.

Das "Popitzsche Gesetz" formuliert das Zuwachsen des Zentralismus. Schon heute nimmt der Bund einen erheblichen Einfluss auf die erweiterte Bildungspolitik in unserem Land.

Es ist eine "retrospektive Kleinstaaterei", wenn heute von Ländern, wie z.B. Bayern, eine Lockerung des angeblichen "Kooperationsverbotes" strikt abgelehnt wird, Geld und Unterstützung vom Bund aber gefordert wird. Dem steht das genannte Gesetz entgegen.

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IVL zum Hamburger Schulleistungstest - KERMIT
21.07.2016

Unter dem Motto „Kompetenzen ermitteln“ – KERMIT – führen alle Hamburger Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien seit dem Schuljahr 2012/13 jährlich in unterschiedlichen Klassenstufen standardisierte Schulleistungstests durch. Die Aufgaben orientieren sich an den Anforderungen der nationalen Bildungsstandards und der Hamburger Bildungspläne. Die Test-Ergebnisse informieren die Lehrkräfte über fachbezogene Stärken und Schwächen ihrer Lerngruppen.

Nach den Ergebnissen der Erhebung erreichen 63 Prozent der Stadtteilschüler nicht den Mindeststandard im Fach Mathematik und die Spreizung der Deutschergebnisse gegenüber den Gymnasiasten sei überdeutlich.

„Das ist sehr beunruhigend, da die Hamburger Stadtteilschulen in der Regel das gleiche Prinzip wie die Gemeinschaftsschulen bei uns verfolgen – radikale Inklusion, Binnendifferenzierung und so genanntes, längeres gemeinsames Lernen’ als bildungspolitisches Allheilmittel – aus unserer Sicht ist der Hamburger Weg der falsche“, kommentiert die Landesvorsitzende der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) Grete Rhenius die Ergebnisse im Nachbarland.

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