aktuelle Themen

 

Tarifabschluss geschafft
17.02.2017

Der dbb sh begrüßt die Tarifeinigung in der Einkommensrunde der Länder. Der – auch in Schleswig-Holstein aufgebaute – Druck des dbb und seiner Fachgewerkschaften hat gefruchtet. Doch der Druck wird erst dann heruntergefahren, wenn die Übertragung des Tarifabschlusses auf die Landes- und Kommunalbeamtinnen und –beamten erfolgt ist. Die Landesregierung ist jetzt gefordert, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Aus unserer Info (Download hier) ergeben sich die wichtigsten Fakten.


Gewalt in der Schule
09.02.1017

Ein erschreckendes Phänomen ist in unsere Schule eingezogen - Gewalt. Nicht nur in den Zeitungen Schleswig-Holsteins mehren sich in den letzten Monaten Meldungen über Gewalt in den Schulen und gegen Lehrkräfte. Während eine öffentliche Diskussion über Gewalt gegen z.B. Polizisten geführt wird und der Gesetzgeber aktiv wird, ist Gewalt in der Schule insbesondere gegen Lehrerinnen und Lehrer häufig ein Tabuthema.

Für Schulleiter ist es unangenehm, schadet es doch der Schule. Für die Schulaufsichtsbehörden ist es ebenfalls unangenehm. Es wird beschwichtig und beruhigt. Die Betroffenen bleiben häufig allein.
Schreiben Sie uns, listen Sie Vorfälle auf. Wir wollen das Tabu durchbrechen.

Pfeil


IVL bei der Demonstration des "dbb und tarifunion SH" in Kiel
08.02.2017

20170208 141330

Pfeil


IVL zum schulischen Ponyhof-Idyll der Landesregierung:
Realitätssinn auch in Wahlkampfzeiten!
23.01.2017

Verärgert reagiert die Interessenvertretung der Lehrkräfte (IVL) auf die Einschätzungen seitens des Bildungsministeriums, namentlich des Staatssekretärs Dirk Loßack, und die Einlassungen des bildungspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion Martin Habersaat zu den übergriffigen Zuständen an der Helene-Lange-Schule in Neumünster, die die dortige Situation relativieren und nach denen der „Umgang mit pädagogischen Herausforderungen Alltag an unseren Schulen“ sei.

„Hier noch verbrämend von ,pädagogischen Herausforderungen’ zu sprechen, um rohe verbale und tätliche Gewalt zu beschwichtigen, ist ein starkes Stück“, so die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius.

Pfeil


IVL legt Schleswig-Holstein-Umfrage des Verbandes vor

10.01.2017

Ab November 2016 hatte die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) eine Mitgliederbefragung durchgeführt und mit 160 Beantwortungen des Fragenkatalogs eine repräsentative Stichprobe der angesprochenen Zielgruppe erhalten.

Ziel war es dabei, zu ermitteln, wo die besonderen dienstlichen Belastungen im Berufsalltag der Lehrkräfte im Land liegen. Danach sehen 51% der befragten Lehrkräfte den Respekt der Schülerinnen und Schüler ihnen gegenüber als „manchmal verbesserungswürdig“ an, jede vierte Lehrkraft sogar „oft“.

 Pfeil

 


Gemeinschaftsschule in Bayern?

09.01.2017

Das neue Jahr ist noch recht jung, aber es birgt schon Überraschungen. Da wollen im offensichtlich realschulbegeisterten Bayern ein paar wenige Gemeinden sich über die Gemeinschaftschule a la Schleswig-Holstein informieren. Flugs reist also der Staatssekretär Dirk Loßak (SPD) nach Bayern, um dort über die Erfolge der Gemeinschaftsschule bei Eltern und Schülern zu referieren.

Der folgende Link führt Sie auf die Seite der "Interessengemeinschaft Gemeinschaftsschule Ast-Buch e.V.". Nach einer ersten Schätzung enthält allein dieser Artikel ca. 25 Rechtschreibfehler. Das sollte Befürwortern der GemS eigentlich nicht unterlaufen.

 

IVL zum Lehrermangel in Schleswig-Holstein
17.12.2016

Auch mal über den Tellerrand blicken, Frau Ernst!“

Zur Berichterstattung der Lübecker Nachrichten (17. Dez. 2016) rät die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) der Schulministerin Britta Ernst (SPD) nicht nur mit Seiteneinsteigern die Lehrkräfte-Versorgungslücke zu stopfen, sondern sich in der Kultusministerkonferenz mit ihren Amtskollegen zu unterhalten.

Die IVL empfiehlt der Schulministerin den Blick über den Tellerrand, "In Bayern gibt es beispielsweise ca. 1.000 ausgebildete Realschullehrkräfte ....."

Pfeil
 

 

IVL zur Regierungserklärung der Ministerin zur Bildungspolitik: Antworten auf die drängendsten Fragen werden ausgespart
18.11.2016

Aus Sicht der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) ist die Schulministerin Britta Ernst bei ihrer Regierungserklärung zur Bildungspolitik, die schwerpunktmäßig die letzte IQB-Studie beinhaltete, die drängendsten Antworten schuldig geblieben.

„Die Worte Unterrichtsausfall und Lehrergesundheit kommen in der Erklärung nicht einmal vor. Stattdessen wird alter Wein in neuen Schläuchen angepriesen und Vergangenheitsbewältigung betrieben“, so die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius.

Pfeil