Mütterente - sofort

von Harro Rhenius

Offener Brief an Frau Schwitzer, stellvertretende Bundesvorsitzende der bundesseniorenvertretung des dbb und tarifunion

Auch wir erwarten eine zügige Umsetzung in unserem Land. Die Anerkennung der Erziehungsleistung ist ein hohes Gut und hat mit Föderalismus nichts, gar nichts zu tun. Wie Sie richtig betonen, kommt die Erziehungsleistung der gesamten Gesellschaft zugute, unabhängig davon, ob diese Erziehungsleistung von uns Frauen oder den Vätern unserer Kinder erbracht wurde und wird.

„Eine zeitnahe Umsetzung für alle Betroffenen ist auch deshalb besonders wichtig, weil die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf früher deutlich schlechter waren als heute. Gerade die Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern haben besonders häufig unter den Einbußen bei der Versorgung zu leiden, die durch Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung wegen der Erziehung der Kinder entstanden sind.“

Ihrer Forderungen schließen wir uns als "Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL-SH)"  vorbehaltlos an, und fordern nachdrücklich,

  • dass die so genannte „Mütterrente“ nicht der Kappungsgrenze von 71,75% ggf. zum Opfer fällt,
  • dass die „Mütterrente“ als Bonus der Anerkennung der Erziehungsleistung zu bewerten ist und somit nicht Bestandteil der Alimentationsleistung des öffentlichen Arbeitgebers ist.

Die Frauenvertretung der IVL-SH
Die Seniorenvertretung der IVL-SH

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