von Harro Rhenius

Offener Brief an Frau Schwitzer, stellvertretende Bundesvorsitzende der bundesseniorenvertretung des dbb und tarifunion

Sehr geehrte Frau Schwitzer,

wir, die Frauen in der IVL-SH begrüßen die Aktion „Mütterrente“ des dbb.

In dem Artikel „Mütterrente. Der Wohnort darf kein Kriterium für die Umsetzung sein“ im AiR Heft Juli/August 2019 schreiben Sie  unter u.a. „Die Übertragung der Mütterrente auf den Beamtenbereich ist nur logisch und konsequent. Innenminister Seehofer sendet mit seinem Vorhaben das richtige Signal auch für Regelungen in den Ländern. Der Bund nimmt an dieser Stelle eine Vorbildfunktion ein.“

von Harro Rhenius

Pressemeldung des Bildungsministerium vom 16.07.2019

"Wir wollen für unsere Abiturientinnen und Abiturienten mehr fachliche Vertiefung und eine bessere Vergleichbarkeit mit den anderen Bundesländern", formuliert Bildungsministerin Karin Prien das Ziel der Reform. Sie hat dazu einen breiten Diskussionsprozess auf den Weg gebracht. Schulleitungen von Gymnasien, von Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe und den Beruflichen Gymnasien sowie Eltern- und Schülervertretungen, Lehrerverbände und Lehrergewerkschaften sind Teil dieser Diskussion um eine neue Profiloberstufe. Zum Thema gearbeitet hat im Januar 2019 auch eine Oberstufen-Tagung in Kiel. Die neue Oberstufe soll zum Schuljahr 2021/22 in Kraft treten.

von Harro Rhenius

Es sind Sommerferien, in den Schulen ist es ruhiger geworden, wenn man von ggf. durchgeführten Bauarbeiten absieht.

Schülerinnen und Schüler, wie auch Lehrerinnen und Lehrer haben sich auf die Ferien gefreut. Schulstress ist vergessen. Stress kann höchsten die Frage „Was soll ich machen?“ auslösen.

Aus diesem Grunde habe ich mich einmal mit der Internetpräsenz unseres Bildungsministeriums beschäftigt. Großartiges ist dort zu finden (manchmal). Nicht immer Zeitgemäßes ist neben Aktuellem zu finden.

So ist auf der Seite mit der Annoncierung „Schulqualität - Gute Schulen für den echten Norden“ unter anderem zu lesen, „Weitere Fachanforderungen in den Fächern Biologie, Chemie, Physik, Dänisch, Russisch, Griechisch, ev. und kath. Religion, Philosophie, Geschichte und Wirtschaft/Politik folgen zum Schuljahr 2016/17. Parallel wird schulische Qualität über Vergleichsarbeiten und zentrale Prüfungen in der Sek. I / zentrale Prüfungsteile im Abitur abgefragt.“

 

von Harro Rhenius

Das IVL-Magazin als Doppelausgabe Heft 2 und 3 ist fertig.
29.06.2019

Editorial: Eigener Sache

Harro Rhenius

Die Personalratswahl 2019 ist entschieden. Wie nicht anders zu erwarten, hat sich die GEW wiederum als stärkste Organisation erwiesen. Die Mehrzahl aller Plätze ging an sie. Die Masse hat es eben gebracht.

Verstecken müssen wir uns aber dennoch nicht. Wie bereits in der Vergangenheit konnten wir uns positionieren. Einzelheiten können Sie in unserem aktuellen Magazin nachlesen.

Frustrierend ist es aber immer wieder, wenn in persönlichen Gesprächen angedeutet wird, dass man sich ja gerne für die Kolleginnen und Kollegen engagieren würde, wenn da nicht die ggf. persönlichen Nachteile hingenommen werden müssten. Offenbar gibt es Kollegien und auch Schulleitungen, die sich als „Optiker“ verstehen und Brillen verschreiben, die ihrer persönlichen Sicht der Dinge entsprechen. Diese Brillen aber trüben die Sicht und passen auch nicht in die Zeit.
 

von Harro Rhenius

Als neuer IVL Landesvorsitzender möchte ich ganz persönlich zeigen, wie das, was oben - in den Verwaltungsstrukturen unserer Schulen -  entschieden wird, unsere Arbeit in der Praxis beeinflusst. Ich hoffe, diese Erwartung zu erfüllen, denn alles hängt zusammen: Gegenwart, Zukunft und das, was bleibt. Eine Betrachtung in drei Akten.

  1. Akt: Gegenwart

Ein beliebiger Schultag des vergangenen Schuljahres. Klassenbezeichnungen und Namen sind verändert, die Begebenheiten real.

Montagmorgen, 7:45 in einer Gemeinschaftsschule ohne Oberstufe. Die 5c sammelt sich, die Unruhe legt sich, ich warte. Alle stehen, es wird ruhig. Alan meldet sich, ich spreche ihn an: „Alan, ich habe es schon oft gesagt, wenn nicht gerade die Decke brennt, gibt es keinen Grund, dass wir uns nicht erst begrüßen, bevor wir über dein Problem sprechen. Alan senkt den Arm und ich sehe in meinem rechten Augenwinkel, dass nun auch Nele ihren Arm erhoben hat. „Nele, es erschreckt mich, wie wenig du zuhörst. Erst begrüßen wir uns, dann sprechen wir.“ Sie senkt peinlich berührt ihren Arm. Ich will gerade zur Begrüßung anheben, als Alan wieder den Arm hebt.

Das wäre insofern lustig, wenn die Aufmerksamkeitsspanne von unter drei Sekunden nur auf wenige Schüler oder das Begrüßungsritual beschränkt wäre. So ist es aber nicht.