aktuelle Themen

 

Klassenfahrtkosten: Schon wieder vom Land allein gelassen

Unser Magazin 03 ist soeben fertig geworden und steht Ihnen bereits jetzt zum Lesen zur Verfügung. Selbstverständlich erhalten unsere Mitglieder und auch Interessierte weiterhin ihr Druckexemplar.

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IVL zur Finanzierung von Klassenfahrten:
Müssen Lehrkräfte auf Sponsorensuche gehen?
 
In der aktuellen „Handreichungfür Schulleitungen und Lehrkräfte sowie Begleitpersonen zur Genehmigung und Abrechnung von Reisekosten bei Schulausflügen“ heißt es:
Der Schulausflug kann nur dann genehmigt werden, wenn eine Reisekostenerstattung für die Lehrkräfte und für etwaige Begleitpersonen aus den der Schule zugewiesenen Reisekostenmitteln (ggf. unter Berücksichtigung von Drittmitteln) möglich ist.“
Kostendeckung durch ,Drittmittel’ bedeutet dabei nichts anderes als Sponsoring – dafür ist im neuen Genehmigungsformular für Dienstreisen extra eine Zeile vorgesehen. Sollen die Lehrkräfte auf Sponsorensuche gehen, auf der Straße singen oder doch lieber gleich im Vorwege „rechtswirksam auf ihre Reisekostenvergütung verzichten“ wie es für verbeamtete Lehrkräfte auf Seite 19 in der vom Schulministerium herausgegebenen Broschüre „Lernen am anderen Ort“ vorgeschlagen wird.

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Sponsorensuche für Klassenfahrten
21.05.2015

Eine Kollegin schrieb uns unter anderem: " ....ich habe da mal eine Frage ...

"Mein Kollege und ich waren auf einer Kursfahrt. Nun bat uns unser Schulleiter zu sich und teilte uns mit, dass wir von unseren Spesen in Höhe von knapp 213 € sage und schreibe 11,- € erstattet bekommen würden, da der Klassenfahrtstopf auf alle fahrenden Kollegen gleichmäßig aufgeteilt werden würde. So weit so gut oder eben nicht gut!
In den neuen Formularen zur Reisegenehmigung gibt es eine Zeile, in der der für Lehrer gesponsorte Geldbetrag eingeschrieben werden soll.  Ich bin nicht bereit, in der Fußgängerzone zu singen  ...   
Ist es möglich, dieses ggf. auch gerichtlich zu hinterfragen und notfalls einen Präzidenzfall zu schaffen, damit unsere oberste Chefin von uns nicht verlangen kann, Geld mit zur Arbeit bringen zu müssen?
Ich hoffe, Sie verstehen mein Anliegen bezüglich der Neuregelung und warte daher gespannt auf Ihre Antwort."
 
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Einkommensrunde 2016 für Bund und Kommunen
Russ: „Die Einigung ist sachgerecht, nachhaltig und fair“

„Bei Entgeltordnung, Zusatzversorgung und Linearanpassung haben die Gewerkschaften substantielle Erfolge erzielt“, bewertete der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ am 29. April 2016 in Potsdam das Tarifergebnis für die Beschäftigten von Bund und Kommunen. Russ: „Die neue Entgeltordnung ist ein struktureller Meilenstein und eine mit 4,75 Prozent tatsächlich spürbare Einkommensverbesserung – das ist mehr als zwischenzeitlich möglich schien.“ Diese Einigung bedeute reale Einkommensverbesserungen, „die die Kolleginnen und Kollegen verdient haben und direkt im Geldbeutel spüren werden.“

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Diskriminierung in Deutschland
19.04.2016

Fast jeder dritte Mensch in Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierung erlebt. Das ist ein zentrales Ergebnis der umfassenden Erhebung "Diskriminierung in Deutschland", die die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt hat.

Vergleichsweise häufig wird demnach Benachteiligung aufgrund des Alters (14,8 Prozent) erlebt, gefolgt von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (9,2 Prozent). Besonders häufig sind Benachteiligungen im Job verbreitet: Fast die Hälfte der Befragten (48,9 Prozent), die Diskriminierung erlebt haben, berichten von Benachteiligung im Arbeitsleben.

Gerade die Lehrerinnen und Lehrer, erleben Diskriminierung im Arbeitsleben als schmerzhaft. Wobei seitens vorgesetzter Stellen die vielen verteilten "Maulkörbe" als Diskriminierung des Berufsstandes verstanden werden. Auch die vielen "befristeten" Arbeitsverträge der in das Berufsleben einsteigenden Kolleginnen und Kollegen sind Ausdruck einer Diskriminierung.

Haben Sie Mut, wehren Sie sich gegen Diskriminierung. Schreiben Sie uns. Wir sichern absolute Vertrauchlichkeit zu.

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Ausgleich für „Vorgriffsstunden“ bei vorzeitig pensionierten Lehrern in Schleswig-Holstein
21.04.2016

Die Regelung für den Ausgleich der Vorgriffsstunden der Lehrer in Schleswig-Holstein muss auch einen angemessenen Ausgleich für die wegen vorzeitiger Zurruhesetzung noch nicht oder noch nicht vollständig ausgeglichenen Vorgriffsstunden enthalten. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

Wobei seitens Bundesverwaltungsgerichtes in der zuständigen Presseerklärung zum Urteil vom 16.07.2015 erklärt wird: "Der Normgeber ist deshalb gehalten, die Störung des von ihm selbst geschaffenen Ausgleichsmechanismusses für geleistete Vorgriffsstunden zu beheben."

Das Land Schleswig-Holstein hat das bis heute noch nicht umgesetzt. Entsprechende Anträge werden lapidar abgewehrt.

Das Schreiben an eines unserer Mitglieder seitens des Ministeriums für Schule und Berufsbildung möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.


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IVL zur „Studie“ der Konrad-Adenauer-Stiftung „Ausbildungsreife & Studierfähigkeit“: Ein Strauß von Kritik ohne Handlungsempfehlung
12.04.2016

Aus Sicht der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) hilft die

aktuelle „Studie“ der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), die vielmehr eine Aufsatzsammlung ist, nur bedingt in der Bildungsdiskussion weiter. Sie ist unterhaltsam und durchaus interessant, sie benennt Problemfelder und richtet ihren Blick kritisch auf Lehrpläne und die kompetenzorientierte Didaktik.

Auch PISA muss sich laut KAS fragen lassen: „Warum haben wir das ganzheitliche Menschenbild der Aufklärung durch das punktuelle akribische Messen einzelner Kompetenzen ersetzt?


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Ministerium für Schule und Berufsbildung
18.03.2016

Das Ministerium für Schule und Berufsbildung SH hat "Handlungsrichtlinien zum Thema Islam, Islamismus und Salafismus in Schulen" herausgegeben - mit klaren Regeln für den Schulalltag. Die IVL-SH begrüßt diesen Schritt und steht klar hinter diesen Handlungsrichtlinien.

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IVL-Magazin 02/2016
25.03.2016

Werter Leser, Hochgeschätzte Leserin,

in den letzten Monaten tobte eine „Schlacht“ durch die Medien. „Finnland schafft die Schreibschrift ab.“
„Ein Kulturgau“, fürchten die Einen, eine „normale Entwicklung“, sahen die Anderen. Als es im Jahr 1500 vor Christus in Ugarit an der syrischen Küste zu einer Verschmelzung mehrerer regionaler Schriftarten kam, führte dies zu einer Revolution innerhalb der Entwicklung der Schrift. Das Alphabet war geboren.
Die Gegend Syrien im Brennpunkt unterschiedlicher Kulturen. Schmelztiegel, Entwicklungsherd und Ursprung auch von Entwicklungen, die zum heutigen Europa führten. Große monotheistische Religionen fanden hier ihren Nährboden.
Wer heute an Syrien denkt, empfindet oft Furcht. Furcht vor dem Unbekannten, vor dem Unerklärlichen. Was bringt uns dieses Land, was können wir von dieser Gegend noch erwarten.
Syrien, die Menschen sind uns fremd geblieben, auch wenn wir dort Urlaub machten. Die Kultur, das soziale Verständnis, das Leben in der Familie, wir blieben davon unberührt; wir blieben draußen. Syrer? Sind sie der „Beckmann“, den Wolfgang Borchert in „Draußen vor der Tür“ zum Leben erweckte ..........

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Freiheit

21. März 2016

Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit: Liberté – Egalité – Fraternité:

Diese drei Wörter hat sich Frankreich 1789 auf die Fahnen geschrieben, und sie gelten immer noch. Sie werden dort auch vehement verteidigt.

Nun fehlt für unsere heutigen Begriffe noch Sorornité – Schwesterlichkeit. Dann wäre auch der feministische Aspekt berücksichtigt.

Der Anlass meiner diesbezüglichen Gedanken ist der Fernsehfilm „Ku'Damm 56“, der mir zeigte, dass Frauen noch gar nicht so lange Freiheiten besitzen in unserem Land, wie es so manch eine(r) denken könnte. Es geht um Vergewaltigung, die heruntergespielt wird, damit nur nicht der Ruf der Familie des Peinigers beschädigt wird. Selbst die Mutter des Opfers macht noch mit, weil sie nicht den Mut hat, eine Erpressung zu ignorieren.

In der gezeigten jungen Ehe hat die Frau das zu tun, was der Mann sagt. Die Richtigkeit dessen wird noch nicht einmal angezweifelt. Offenheit zu einem Gespräch über sexuelle Dinge herrschte ebenfalls nicht wirklich.

 

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IVL zu den jüngsten Entscheidungen des Schulministeriums:
Vollbremsung und Rolle rückwärts – Dräger versetzt, Schulrätewechsel kassiert
10. März 2016

„Es sind schon bemerkenswerte Nachrichten, die wir aus dem Bildungsministerium in den letzten Tagen vernehmen“, kommentiert die Vorsitzende der Interessenvertretung in Schleswig-Holstein (IVL) Grete Rhenius die jüngsten Entscheidungen des Kieler Schulministeriums.
„Da sind zunächst die nicht nachvollziehbaren, ohne sachliche Begründung angekündigten Wechsel der Schulräte in Lübeck und Kiel, die dann nach kürzester Zeit wieder einkassiert wurden“, so Rhenius, „und dann werden die Akteure des Projektes bilinguale Grundschule in Kücknitz in letzter Sekunde düpiert, indem eine Dreiviertelstunde vor dem feierlichen  Startschuss telefonisch aus dem Ministerium das Stoppsignal kommt.“

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Gymnasiallehrer in Schleswig-Holstein fühlen sich von Regierung allein gelassen – „Arbeitsbedingungen haben sich verschlechtert“

RENDSBURG. Der Philologenverband Schleswig-Holstein stellt Schulministerin Britta Ernst (SPD) ein vernichtendes Zeugnis aus. Die Pädagogen fühlen sich alleingelassen mit der Flüchtlingsfrage und der Umsetzung des Inklusionsunterrichts an den Schulen.
Schleswig-Holsteins Gymnasiallehrer haben die ihrer Meinung nach verfehlte Bildungspolitik der Landesregierung kritisiert und dabei vor allem die "Ministerin für Schule und berufliche Bildung" Britta Ernst (SPD) ins Visier genommen.

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