aktuelle Themen


IVL zu den Schuldzuweisungen durch den DIHK-Präsidenten: „Nicht die Schulen, sondern die Schulpolitiker sind verantwortlich für die mangelnde Ausbildungsfähigkeit.“
16.06.2016


Als höchst befremdlich empfindet die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) die Behauptung des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Eric Schweitzer, die Schulen trügen die Schuld an den mangelnden Deutsch- und Mathematikkenntnissen vieler Jugendlicher.

„Eigene Versäumnisse jetzt auf die Schulen, sprich: die Lehrkräfte, zu projizieren ist aus unserer Sicht ein hoch bedenklicher Vorgang“, so die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius.

Jahrelang sei während der bildungspolitischen Experimente in allen Bundesländern von der DIHK kein konstruktiver Vorschlag geschweige denn ein mahnendes Wort gekommen.

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VDR-Landesverbände stellen sich in Dithmarschen für die Zukunft auf
04.06.2016

Vertreter aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen trafen sich auf Einladung des schleswig-holsteinischen Verbandes, der IVL (Interessenvertretung der Lehrkräfte), vom 2.-4. Juni 2016 in St. Michaelisdonn, um über die strategische Ausrichtung des VDR (Verband deutscher Realschullehrer) zu diskutieren.
Als Schwerpunkte nahmen die Ländervertreter unter der Moderation von Grete Rhenius (Schleswig-Holstein) sowie Anton Huber und dem VDR-Bundesvorsitzenden Jürgen Böhm  (beide Bayern) schul-, standes- und berufspolitischen Ziele des VDR unter die Lupe. Der Einsatz für das differenzierte Schulwesen, für Leistungs- und Begabungsorientierung und die Professionalisierung des Lehrerberufs waren dabei nur einige der Punkte, die ausgiebig erörtert wurden. ..............

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Klassenfahrtkosten: Schon wieder vom Land allein gelassen

Unser Magazin 03 ist soeben fertig geworden und steht Ihnen bereits jetzt zum Lesen zur Verfügung. Selbstverständlich erhalten unsere Mitglieder und auch Interessierte weiterhin ihr Druckexemplar.

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IVL zur Finanzierung von Klassenfahrten:
Müssen Lehrkräfte auf Sponsorensuche gehen?
 
In der aktuellen „Handreichungfür Schulleitungen und Lehrkräfte sowie Begleitpersonen zur Genehmigung und Abrechnung von Reisekosten bei Schulausflügen“ heißt es:
Der Schulausflug kann nur dann genehmigt werden, wenn eine Reisekostenerstattung für die Lehrkräfte und für etwaige Begleitpersonen aus den der Schule zugewiesenen Reisekostenmitteln (ggf. unter Berücksichtigung von Drittmitteln) möglich ist.“
Kostendeckung durch ,Drittmittel’ bedeutet dabei nichts anderes als Sponsoring – dafür ist im neuen Genehmigungsformular für Dienstreisen extra eine Zeile vorgesehen. Sollen die Lehrkräfte auf Sponsorensuche gehen, auf der Straße singen oder doch lieber gleich im Vorwege „rechtswirksam auf ihre Reisekostenvergütung verzichten“ wie es für verbeamtete Lehrkräfte auf Seite 19 in der vom Schulministerium herausgegebenen Broschüre „Lernen am anderen Ort“ vorgeschlagen wird.

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Sponsorensuche für Klassenfahrten
21.05.2015

Eine Kollegin schrieb uns unter anderem: " ....ich habe da mal eine Frage ...

"Mein Kollege und ich waren auf einer Kursfahrt. Nun bat uns unser Schulleiter zu sich und teilte uns mit, dass wir von unseren Spesen in Höhe von knapp 213 € sage und schreibe 11,- € erstattet bekommen würden, da der Klassenfahrtstopf auf alle fahrenden Kollegen gleichmäßig aufgeteilt werden würde. So weit so gut oder eben nicht gut!
In den neuen Formularen zur Reisegenehmigung gibt es eine Zeile, in der der für Lehrer gesponsorte Geldbetrag eingeschrieben werden soll.  Ich bin nicht bereit, in der Fußgängerzone zu singen  ...   
Ist es möglich, dieses ggf. auch gerichtlich zu hinterfragen und notfalls einen Präzidenzfall zu schaffen, damit unsere oberste Chefin von uns nicht verlangen kann, Geld mit zur Arbeit bringen zu müssen?
Ich hoffe, Sie verstehen mein Anliegen bezüglich der Neuregelung und warte daher gespannt auf Ihre Antwort."
 
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Einkommensrunde 2016 für Bund und Kommunen
Russ: „Die Einigung ist sachgerecht, nachhaltig und fair“

„Bei Entgeltordnung, Zusatzversorgung und Linearanpassung haben die Gewerkschaften substantielle Erfolge erzielt“, bewertete der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ am 29. April 2016 in Potsdam das Tarifergebnis für die Beschäftigten von Bund und Kommunen. Russ: „Die neue Entgeltordnung ist ein struktureller Meilenstein und eine mit 4,75 Prozent tatsächlich spürbare Einkommensverbesserung – das ist mehr als zwischenzeitlich möglich schien.“ Diese Einigung bedeute reale Einkommensverbesserungen, „die die Kolleginnen und Kollegen verdient haben und direkt im Geldbeutel spüren werden.“

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Diskriminierung in Deutschland
19.04.2016

Fast jeder dritte Mensch in Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierung erlebt. Das ist ein zentrales Ergebnis der umfassenden Erhebung "Diskriminierung in Deutschland", die die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt hat.

Vergleichsweise häufig wird demnach Benachteiligung aufgrund des Alters (14,8 Prozent) erlebt, gefolgt von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (9,2 Prozent). Besonders häufig sind Benachteiligungen im Job verbreitet: Fast die Hälfte der Befragten (48,9 Prozent), die Diskriminierung erlebt haben, berichten von Benachteiligung im Arbeitsleben.

Gerade die Lehrerinnen und Lehrer, erleben Diskriminierung im Arbeitsleben als schmerzhaft. Wobei seitens vorgesetzter Stellen die vielen verteilten "Maulkörbe" als Diskriminierung des Berufsstandes verstanden werden. Auch die vielen "befristeten" Arbeitsverträge der in das Berufsleben einsteigenden Kolleginnen und Kollegen sind Ausdruck einer Diskriminierung.

Haben Sie Mut, wehren Sie sich gegen Diskriminierung. Schreiben Sie uns. Wir sichern absolute Vertrauchlichkeit zu.

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Ausgleich für „Vorgriffsstunden“ bei vorzeitig pensionierten Lehrern in Schleswig-Holstein
21.04.2016

Die Regelung für den Ausgleich der Vorgriffsstunden der Lehrer in Schleswig-Holstein muss auch einen angemessenen Ausgleich für die wegen vorzeitiger Zurruhesetzung noch nicht oder noch nicht vollständig ausgeglichenen Vorgriffsstunden enthalten. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

Wobei seitens Bundesverwaltungsgerichtes in der zuständigen Presseerklärung zum Urteil vom 16.07.2015 erklärt wird: "Der Normgeber ist deshalb gehalten, die Störung des von ihm selbst geschaffenen Ausgleichsmechanismusses für geleistete Vorgriffsstunden zu beheben."

Das Land Schleswig-Holstein hat das bis heute noch nicht umgesetzt. Entsprechende Anträge werden lapidar abgewehrt.

Das Schreiben an eines unserer Mitglieder seitens des Ministeriums für Schule und Berufsbildung möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.


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IVL zur „Studie“ der Konrad-Adenauer-Stiftung „Ausbildungsreife & Studierfähigkeit“: Ein Strauß von Kritik ohne Handlungsempfehlung
12.04.2016

Aus Sicht der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) hilft die

aktuelle „Studie“ der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), die vielmehr eine Aufsatzsammlung ist, nur bedingt in der Bildungsdiskussion weiter. Sie ist unterhaltsam und durchaus interessant, sie benennt Problemfelder und richtet ihren Blick kritisch auf Lehrpläne und die kompetenzorientierte Didaktik.

Auch PISA muss sich laut KAS fragen lassen: „Warum haben wir das ganzheitliche Menschenbild der Aufklärung durch das punktuelle akribische Messen einzelner Kompetenzen ersetzt?


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Ministerium für Schule und Berufsbildung
18.03.2016

Das Ministerium für Schule und Berufsbildung SH hat "Handlungsrichtlinien zum Thema Islam, Islamismus und Salafismus in Schulen" herausgegeben - mit klaren Regeln für den Schulalltag. Die IVL-SH begrüßt diesen Schritt und steht klar hinter diesen Handlungsrichtlinien.

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Freiheit

21. März 2016

Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit: Liberté – Egalité – Fraternité:

Diese drei Wörter hat sich Frankreich 1789 auf die Fahnen geschrieben, und sie gelten immer noch. Sie werden dort auch vehement verteidigt.

Nun fehlt für unsere heutigen Begriffe noch Sorornité – Schwesterlichkeit. Dann wäre auch der feministische Aspekt berücksichtigt.

Der Anlass meiner diesbezüglichen Gedanken ist der Fernsehfilm „Ku'Damm 56“, der mir zeigte, dass Frauen noch gar nicht so lange Freiheiten besitzen in unserem Land, wie es so manch eine(r) denken könnte. Es geht um Vergewaltigung, die heruntergespielt wird, damit nur nicht der Ruf der Familie des Peinigers beschädigt wird. Selbst die Mutter des Opfers macht noch mit, weil sie nicht den Mut hat, eine Erpressung zu ignorieren.

In der gezeigten jungen Ehe hat die Frau das zu tun, was der Mann sagt. Die Richtigkeit dessen wird noch nicht einmal angezweifelt. Offenheit zu einem Gespräch über sexuelle Dinge herrschte ebenfalls nicht wirklich.

 

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